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Sicherheit: Allgemein wird auf die erhöhte Sicherheitsgefährdung hingewiesen.

Die für 30. Oktober geplanten Parlaments- und Präsidentenwahlen wurden aufgrund des überraschenden Ablebens eines der Kandidaten auf 14. Dezember 2005 verschoben. Reisende sollten politische Versammlungen meiden. Die Wahlen auf der halbautonomen Insel Sansibar (Unguja und Pemba) fanden wie geplant statt, wobei es auch zu Ausschreitungen kam. Reisende sollten aufgrund der weiterhin gespannten politischen Lage und der damit verbundenen Gefahr von Gewaltausbrüchen in Sansibar (Unguja und Pemba) größte Vorsicht walten lassen und sich von öffentlichen Versammlungen bzw. Demonstrationen fern halten.

Seit den Bombenanschlägen im Jahre 1998 gegen die US-Botschaften in Dar-es-Salaam und Nairobi/Kenia und den Anschlägen am 28. November 2002 im Raum Mombasa/Kenia besteht in Ostafrika erhöhte Gefahr terroristischer Aktivitäten. Da es wiederholt und gerade in jüngster Zeit wiederum Hinweise auf mögliche Planungen von Terroranschlägen etwa gegen von Ausländern oder westlichen Touristen frequentierte Einrichtungen in Ostafrika gegeben hat, die auch Tansania betreffen könnten, werden Reisende nach Tansania vor allem in der Küstenregion und den Inseln Sansibar und Pemba, aber auch auf öffentlichen Plätzen und in Hotelanlagen sowie beim Beusch von touristischen Sehenswürdikeiten und religiösen Stätten zu äußerster Vorsicht aufgerufen. Gewöhnlich besonders für diese Region gut informierte nachrichtendienstliche Quellen verweisen auf eine erhöhte Terrorbedrohung, die auch für andere Länder Ostafrikas gilt. Öffentliche Plätze, Bars, Discos, Nachtclubs u.ä., Schulen, religiöse Heiligtümer und Märkte sollten wenn möglich gemieden werden.

Obwohl von Reisen nach Sansibar nicht grundsätzlich abgeraten wird, sollten Reisende aufgrund der weiterhin gespannten politischen Lage und der damit verbundenen Gefahr von Gewaltausbrüchen in Sansibar (Unguja und Pemba) größte Vorsicht walten lassen und sich von öffentlichen Versammlungen bzw. Demonstrationen fernhalten. Auch einsame Gegenden und Strände im Beriech der Küstenstädte sollten wegen zunehmender Gewaltkriminalität auch tagsüber gemieden werden. Von unbegleiteten Wanderungen in den Usambara Bergen (Nordosten) wird abgeraten, da in der Vergangenheit - unweit von Lushoto - Überfälle auf Touristen verzeichnet wurden.