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Malariaprophylaxe (insbesondere die Verwendung guter Mückenabwehrmittel auf Haut und Kleidung) ist für den Krüger Park, das nördliche Kwa-Zulu-Natal und die angrenzenden Gebiete um St. Lucia sowie Teile von Mpumalanga und der Northern Province besonders während der feuchten Sommermonate (November bis März) nachdrücklich zu empfehlen. Seit etwa zwei Jahren wurden in Kwa-Zulu-Natal über 100.000 zunehmend häufige Fälle (über 100.000) von Cholera - mit zahlreichen Toten - registriert worden, die sich durch Reisende auch in andere Teile des Landes ausgebreitet hat. Bei Reisen in Kwa-Zulu-Natal sollte daher besondere Achtung auf Hygiene gelegt und nur abgefülltes Wasser getrunken werden. Auch Tuberkulose ist in Südafrika relativ weit verbreitet und weiter im Zunehmen. TBC-Impfung, insbesondere für Kinder, ist daher empfehlenswert. Die Health + Life Gesundheitsmanagement GmbH beratet Sie gerne bei weitere Fragen über Impfungen, Tauchtauglichkeitsuntersuchungen, Melanomscreening und Sonnentypberatung. Vereinbaren Sie telefonisch einen Termin unter 01/535 53 59, via Email oder besuchen Sie die Homepage www.hlm.at.

Gesundheit: Südafrika verfügt in den größeren Städten über (private) Spitäler und Ärzte, die höchsten internationalen Ansprüchen entsprechen, aber auch entsprechend hohe Kosten verrechnen. Bei Inanspruchnahme medizinischer Behandlung hat die Bezahlung an Ort und Stelle (in Spitälern üblicherweise durch Einzahlung eines Depots vor Aufnahme) zu erfolgen. Besucher sollten sich der starken Verbreitung von HIV/Aids bewußt sein. Sollte jemand Opfer einer Vergewaltigung werden, ist eine unverzügliche Untersuchung auf eine HIV-Ansteckung daher dringend anzuraten.
Zu Jahresanfang sind im Western Cape verstärkt Fälle von Masernerkrankungen aufgetreten. Wenn jemand an einer chronischen Krankheit leidet oder das Immunsystem durch andere Leiden geschwächt ist, wird eine Impfung gegen Masern empfohlen.

Vorsicht: Im allgemeinen genügt die Einhaltung normaler Hygienemaßnahmen wie häufiges Händewaschen. Vorsicht ist in touristisch weniger frequentierten Städten und Gegenden beim Genuß von rohem Obst und Salaten angeraten, Leitungswasser ist in der Regel trinkbar - Vorsicht ist trotzdem geboten. Bilharzia, ein vor allem in stehenden Gewässern vorkommender Parasit, ist in allen südafrikanischen Gewässer vorhanden - entsprechende Vorsicht ist geboten. Besonders in der feuchten Jahreszeit sind Zecken häufig und verursachen das sog. Zeckenfieber (zwar nicht lebensgefährlich, verursacht aber hohes Fieber, erhebliche Schwächung und bedarf einer längeren Rekonvaleszenz). Die Mitnahme einer Reiseapotheke, die nicht nur regelmäßig benötigte Arzneimittel, sondern auch Medikamente für gängige Reiseerkrankungen beinhaltet, ist empfehlenswert.